Zahn



Zeen si herti Körperdäil im Muul vo Wirbeldier. Si wärde bi dr Ernäärig brucht, zum s Ässe fasse und verchliinere. Es git Dier, wo d Zeen bruuche zum Sache fasse und umedrääge, wien e Chatz iiri Junge. Vilmol wärde d Zeen au bim Kämpfe iigsetzt. Si häi sich bi de Wirbeldier noch em Form-Funkzioonsbrinzip entwigglet. Bim Mensch chömme no d Funkzioone bim Bilde vo Lut (bsundrigs vom S-Lut) und soziali Funkzioone drzue. Alli Zeen zämme bilde s Gebiss.
Zaanarte
Mä underschäidet zwüsche ächte Zeen, wo us Schmelz (Enamelum), Dentin, Zemänt und dr Pulpa (Zaanmark) bestöön und unächte Zeen, wo die Substanze din feele und wo mäistens us Horn bestöön.
Süüger häi vilmol mee as äi Satz vo Zeen. Die erste Zeen, wo füürechömme si d Milchzeen (Dentes decidui – lat. wörtlig: wo abgheije) und denn die bliibende Zeen (Dentes permanentes – furtduure) noch em Zaanwäggsel.
Noch dr Stellig im Gebiss und iirer Funkzioon bim Ässe underschäidet mä:
- Schniidzeen (Dentes incisivi, Incisivi – wo iischniide),
- Eggzeen (Dentes canini, Canini – hündisch),
- Premolare (Dentes praemolares) und
- Molare (Dentes molares).
Bim Mensch bilde d Schniid- und d Eggzeen die sogenannte Frontzeen – 3 bro Kwadrant, d Premolare und d Molare die 5 Stockzeen bro Kwadrant. Im Ganze het dr erwaggsnig Mensch e Gebiss mit 32 Zeen, aber hüfig chömme d Wiishäitszeen, das si die hinderste Stockzeen, gar nid uuse.
Bi andere Klasse vo Dier gits non e hufe anderi Forme vo Zeen, wie d Säägizeengebiss vo de Hai oder d „Rasple“-Zeen-Gebiss bi de Nüünauge, wo Bluet düen suuge.
Noch dr Hööchi vo dr Chroone underschäidet mä bi Süüger Zeen mit niidrige bis hooche Chroone. Zeen mit ere hooche Chroone wärde no in sonigi iidäilt, wo sich d Wurzle schliesst, und in wurzlelosi Zeen, wo sich d Wurzle gar nid schliesst und wo immer witer waggse.
Zeen, wo noochwaggse, git s au bi Fisch, Amfibie und Reptilie.
Dr Bau vom Zaan

Jede (ächti) Zaan bestoot us dr Zaanchroone (Corona dentis), em Zaanhals (Cervix dentis, sältener: Collum dentis) und dr Zaanwurzle (Radix dentis) und isch us meerere Schichte ufbaut. Bim ene gsunde Zaan gseet mä nume dr Zaanschmelz, wo wie e Glasur s Zaanbäi (Dentin), wo drunder lit, zuedeckt. S Dentin schliesst s Zaanmark (Pulpa) ii. D Wurzle wird bis zum Zaanhals vom Zaanzemänt (Cementum) und dr Wurzlehut umgee.
Litratuur
- Franz-Viktor Salomon: Zähne. In: Salomon, Franz-Viktor u. a. (Hrsg.): Anatomie für die Tiermedizin. Enke-Verlag, Stuttgart 2004, S. 251–264. ISBN 3-8304-1007-7.
Weblingg
- Detaillierte Grafik des menschlichen Zahnes
- Zahnwissen-Lexikon
- Die Rolle der Zähne in der Paläontologie von Elke Gröning, Alfred K. Schuster. GeoMuseum der Technischen Universität Clausthal
- Gesunde Zähne – kindergesundheit-info.de: unabhängiges Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
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