Diese Liste von Obelisken enthält Obelisken mit ihrem Namen, dem Aufstellungsjahr, dem Standort, der Widmung und der Höhe. Die Ordnung erfolgt nach Ländern und Orten (heutiger Standort).
Bad Pyrmont: Aus drei Sandsteinblöcken zusammengefügter Obelisk auf hohem Sockel, der sich zum stark ausgeprägten Pyramidendach hin verjüngt. Wegesäule an der Chaussee von Pyrmont zur hannoverschen Grenze, erbaut zwischen 1763 und 1783. Die bis heute erhaltene Aufschrift „FF“ erinnert an Friedrich Fürst Waldeck und Pyrmont, den Bauherrn der Serpentinen.
Bad Segeberg: Rantzau-Obelisk, mit der Aufstellung durch Heinrich Rantzau im Jahre 1590 das früheste Beispiel für die Errichtung eines Obelisken während der Renaissance in Deutschland. Das zu Ehren des Dänenkönigs Friedrichs II. errichtete Monument war ursprünglich 16,5 Meter hoch, nach Beschädigung 1784 heute noch ca. 6 Meter.
Der Segeberger Obelisk auf einer Darstellung von Peter Lindenberg
Kössern: Zwei Obelisken innerhalb des Boskett auf dem Areal des Rittergut Kösserns. Erbaut 1717 von Wolff Dietrich von Erdmannsdorff (laut Inschrift); Höhe: 6,00 m[3]⊙51.1812.782888
Landshut: In der Mitte des Bismarckplatzes als Kriegerdenkmal für die im Krieg gegen Frankreich 1870 und 1871 gefallenen Angehörigen der Garnison und der Stadt Landshut, 1872
Mendebrunnen: Brunnenanlage, in der Mitte ein Obelisk, gestiftet von Marianne Pauline Mende zur Verschönerung eines Platzes im Zentrum von Leipzig, 1883 errichtet
Franz Dominic Grassi Grabmonument: Obelisk auf dem Alten Johannisfriedhof, Leipziger Kaufmann, der der Stadt durch sein Vermögen die Errichtung zahlreicher Baudenkmäler ermöglichte
Monarchenhügel: Denkmal in Form eines schwarzen Obelisken, das an die Völkerschlacht bei Leipzig erinnert, moderne Darstellung
Plato-Dolz-Denkmal: dreiseitiger Obelisk aus rotem Granit, 1892 errichtet zur Erinnerung an die ersten Direktoren der Ratsfreischule, Dittrichring/Einmündung Ratsfreischule
Prager Brücke: 4 Obelisken aus Sandstein, Prager Straße Nähe Völkerschlachtdenkmal
Ohrdruf: Obelisk als Gedenkstätte auf einem Massengrab für 5.000 sowjetische und jugoslawische Kriegsgefangene (Höhe „Hühnernest“ des Truppenübungsplatzes)
Alter Markt: Mauerkern mit rötlicher Marmorbekleidung, verziert mit Sphingen, errichtet 1753–1755 nach Entwurf G. W. v. Knobelsdorffs. Die Bildnismedaillons der Hohenzollernherrscher beim Wiederaufbau 1979 ersetzt durch Porträts Potsdamer Baumeister
Breite Straße/Lindenstraße: Sandstein mit hieroglyphenartigen Zeichen, Rest des 1945 weitgehend zerstörten, ursprünglich von zwei Obelisken flankierten Neustädter Tores. 1753 nach Entwurf von Knobelsdorff erbaut, 1980 restauriert und an die heutige Stelle versetzt
Obeliskportal: Zugang zum Park Sanssouci am östlichen Ende der Hauptallee, entworfen 1747 von Knobelsdorff. Der 1748 außerhalb des Parks an der Schopenhauerstraße erbaute Obelisk aus Sandstein ist mit hieroglyphenartigen Zeichen geschmückt
Riga: Rigaer Märtyrerstein, eingeweiht am 22. Mai 1920 auf dem Großen Friedhof neben der Neuen Kapelle, gewidmet den 1918 und 1919 von Bolschewiki getöteten evangelischen Pastoren, etwa 2,20 m hoch
Kiew: Der 43 Meter hohe Obelisk zu Ehren der Stadt Kiew trägt seinen Namen aufgrund des 1965 an die Stadt Kiew verliehenen Titels als „Heldenstadt“. Im Jahr 1985, am 40. Jahrestages des Sieges im „Großen Vaterländischen Krieg“, wurde er auf dem Siegesplatz aufgestellt. Seine Spitze krönt ein goldener Sowjetstern.
Stara Nekrassiwka: Der Obelisk wurde in den Jahren 1852–1855 über dem südlichsten geodätischen Messpunkt des Weltkulturerbes Struve-Bogen errichtet.