Jana SimonJana Simon (* 3. November 1972 in Potsdam) ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. Leben und WirkenJana Simon ist die Tochter der Psychotherapeutin und Autorin Annette Simon, einer Tochter der Schriftstellerin Christa Wolf, und des Filmregisseurs Rainer Simon, in dessen DEFA-Filmen, u. a. Zünd an, es kommt die Feuerwehr (1979), Das Luftschiff (1983), Die Besteigung des Chimborazo (1989), sie als Kind auftritt. Sie wuchs in der DDR in Berlin auf, studierte in Italien italienische Sprache, in Berlin und London Osteuropawissenschaft, Politikwissenschaft und Publizistik. Nebenbei war sie seit 1997 als freie Journalistin für die taz, Berliner Zeitung und den Tagesspiegel tätig. Von 1998 bis 2004 war sie Reporterin beim Tagesspiegel in Berlin. Seit 2004 ist sie Autorin der Wochenzeitung Die Zeit in Berlin, schreibt aber auch für andere Zeitschriften. Am 1. Oktober 2013 veröffentlichte Jana Simon das Buch Sei dennoch unverzagt. Es enthält Gespräche, die sie seit 1998 mit ihren Großeltern Christa und Gerhard Wolf geführt hat. Über zehn Jahre lang befragte sie die beiden über Themen des Lebens wie Freundschaft, Liebe und Emanzipation, aber auch zum Nationalsozialismus, die DDR und ihr Leben im wiedervereinigten Deutschland. Nach Christa Wolfs Tod im Dezember 2011 trafen sich Jana Simon und Gerhard Wolf noch einmal zu einem Gespräch. Eine Reportage von Simon lieferte die Vorlage für den ARD-Film Neufeld, mitkommen!.[1] Jana Simon lebt mit ihrer Familie in Berlin. Auszeichnungen
SchriftenAutorin
Reden
Herausgeberin
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